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Ski-Tennis ist ein Kombination aus Tennis und Riesenslalom. Das Gesamtergebnis setzt sich aus den Platzierungen in beiden Disziplinen zusammen.

In den Landesverbänden des DTB bestehen unterschiedliche Regelungen sowohl in den Ausschreibungen als auch in den organisatorischen Abläufen, deshalb empfiehlt es sich, die verbandsinternen Regelungen auf den Internetseiten der jeweiligen Verbände (z.B. Bayern  - Hessen - Sachsen - Mittelrhein/Niederrhein/Westfalen - Württemberg)abzurufen.

DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN

Internationale Deutsche Ski-Tennis-Meisterschaften in Ruhpolding

Ruhpolding - Vom 11. bis 14. Februar fanden im Tennispark in Ruhpolding zum zweiten Mal die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Ski-Tennis statt.

Mit einer deutlichen Steigerung der Teilnehmerzahlen, routiniert in der Abwicklung und mit guten sportlichen Leistungen präsentierte sich die Deutschen Ski-Tennis-Meisterschaften in ihrer zweiten Auflage im Tennispark Ruhpolding.
Der Deutsche Tennis-Bund hatte im letzten Jahr die Ski-Tennis-Meisterschaft erstmals nach Ruhpolding vergeben, nachdem im Jahr zuvor bereits die Bayerischen Meisterschaft unter dem Inhaber des Tennisparks Ruhpolding und Bayerischen Ski-Tennis-Referenten Sigi Urmann durchgeführt wurden. Dieses Jahr wurde die Zahl der Spieltage ausgedehnt, die Abwicklung im Tennis wurde so mit mehr Resourcen versehen, was allen Spielern zugute kam.
Im Tennis wurden zwei Sätze bis 4 mit Match-Tie-Break unter Anwendung der No-Advantage Regel gespielt. Die Finale bei den Herren 30, Herren 40 und Herren 50 wurden dann sogar "Best of Five" ausgetragen. Dieser Modus ermöglichte viele Spiele an den Turniertagen.In insgesamt 10 Bewerben ging es um Pokale.

Bei den Damen dominierte Christiane Slansky (TC Blau-Weiß Dresden Blasewitz/Sachsen) sowohl im Tennis als auch im Riesenslalom, wo sie als Beste aller Damen auch die 5.-Beste Zeit aller Läufer erreichte.


Christiane Slansky (TC BW Dresden-Blasewitz)

Die Damen 40 wurde wie im Vorjahr durch die Damen des SV Helfendorf/Oberbayern dominiert. Dieses Jahr konnte Brigitte Breitenfellner vor ihrer optischen Zwillingsschwester Maria Lechner den Titel holen.
Bei den Herren gingen die Organisatoren erst von einem Meldefehler aus, Florian Aberl (TC Amperpark Emmering/Oberbayern) meldete aber bewusst nicht bei den Herren 30. In der Top-Partie des Turnieres gewann er im Einzel gegen Stefan Liebl (TC Rot-Weiß Krumbach/Schwaben) mit 2:4/5:4/10:8. Aberl gelang dann auch der erste Platz vor Liebl in der Gesamtwertung. Eine Überraschung gelang Robert Sollacher (SC Traunstein) mit der besten Ski-Zeit kam er noch auf das Stockerl.
Bei den Herren 30 kam es im Finale zum Krimi zwischen Lukas Piotrowski (TC Harlaching/München) und Roland Schilcher (TC Malgersdorf/Niederbayern). Die Nerven lagen bei Piotrowski teilweise blank, wodurch der Motivationskünstler Schilcher zu einer Revanche aus der Gruppenphase in Fünf Sätzen kam (2:4/4:0/1:4/5:3/10:2), obwohl Piotrowski im 4. Satz bereits auf der Siegerstrasse war. Tennis war aber nicht entscheidend, da Piotrowski mit der 3. Ski-Zeit in dieser Altersklasse noch einen Punkt Vorsprung auf Schilcher hatte.
Die Herren 40 hatten die besten Ski-Fahrer des Geamtfeldes. Johann Bergschober (TuS Traunreut/Oberbayern) gelang mit 45:70 vor Franz Hamberger (46:54) die Laufbestzeit. Erst auf dem dritten Platz kam dann Robert Sollacher (SC Traunreut) von den Herren. Bergschober kam dann auch vor Hamberger in der Gesamtwertung ganz nach vorne. Die Tennisbesten lagen dann nur auf Platz drei und Vier. Der Ruhpoldinger Pino Pöttinger (TC Aßling/Oberbayern) hatte gegen Volker Falck (1. TC Zwickau/Sachsen) noch in drei knappen Sätzen die Oberhand, ihm blieb mit der schlechtesten Ski-Zeit aber punktgleich mit Falck nur der dritte Platz.
Im Bewerb Herren 50 schaffte es Peter Stahl (ASV Au, Oberbayern) durch ein kurioses Ski-Rennen noch ganz oben auf das Podest (Tennis 4/Ski 3). Georg Breitenfellner (SV Helfendorf, Oberbayern) kam mit Ski-Bestzeit noch auf den zweiten Platz. Die Tennisbesten aus dem Tennisverband Mittelrhein, Gernot Heller (Rodenkirchener TC) und Norbert Walter (TC RW Hangelar) blieb der dritte und vierte Platz. Heller gelang der Tennissieg gegen Walter in einem weiteren Fünf-Satz-Ergebnis. Da parallel die Ski-Tennis-Meisterschaft auch als nationale Bayerische gewertet wurde, erreichte Franz Hamberger den Bayerischen Titel.
Gerhard Schrembs gelang mit dem Tennissieg bei den Herren 60 die entscheidende Vorlage für den Gesamtsieg. Kurt Lucchini (TC RW Erlangen/Mittelfranken) konnte mit der Ski-Bestzeit dann nur noch auf Platz zwei vordringen.
Heinz Vogler (SSV Wildpoldsried/Schwaben) zeigte sich bei den Herren 70 nicht nur als guter Tennisspieler sondern erreichte auch die 12.! Laufzeit aller Skifahren und lies damit auch reihenweise Jüngere hinter sich. Andreas Seeholzer (TC Berchtesgaden/Oberbayern) blieb als Tennisbester nur der zweite Platz, da Ferdinand Hubmaier (GW Luitpoldpark/München) einfach der bessere Ski-Fahrer war.


Teilnehmer bei der Siegerehrung mit (links stehend) Heinz Dlugosch
(2.
Vors. Tennisbezirk Oberbayern) und Sigi Urmann (BTV Referent Ski-Tennis)

Sigi Urmann (BTV Referent Ski-Tennis) nahm gemeinsam mit Heinz Dlugosch (2. Vorsitzender Tennisbezirk Oberbayern) die Siegerehrung vor. Erschöpfte, aber glückliche Teilnehmer nahmen ihre Pokale entgegen.

Alle Ergebnisse von den Ski+Tennis-Meisterschaften finden Sie hier.

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