Interdisziplinäre Leistungsdiagnostik
Die wichtigste Interaktion findet zwischen Athlet und Trainer statt. Auf Grund von Kenntnissen und Erfahrungen interveniert der Trainer gezielt in den Trainingsprozess. Dazu ist ein Regelkreissystem erforderlich, welches auf differenzierte Informationen über den Sportler angewiesen ist. Die Beobachtungen des Trainers müssen durch eine objektive wissenschaftliche Diagnostik ergänzt werden. Diese liefert Befunde über den Gesund-heitszustand und die Ausprägung der einzelnen Komponenten der körperlichen Leistungsfähigkeit, die im Längs- und Querschnitt vergleichbar sind. Ein wichtiger Informationsgewinn ist die Aufschlüsselung der komplexen sportartspezifischen Leistung in die einzelnen sportmotorischen Kompon-enten. Dies ist die Grundlage für eine moderne akzentuierte und periodisierte Trainingssteuerung.
Im DTB ist in den letzten Jahren eine sehr differenzierte Leistungsdiagnostik unter Einbeziehung aller beteiligten Fachrichtungen und Institutionen etabliert worden. Insbesondere wurden verschiedene isoliert entwickelte Verfahren zusammengeführt, die nun einer Gesamtbeurteilung des Athleten dienen. Die Methoden und Ergebnisse der Interdisziplinären Leistungsdiagnostik des DTB sind in der Fachzeitschrift "Tennissport", Ausgabe 3 und 4/2000 publiziert worden.
Mehr Informationen zum Thema Leistungsdiagnostik finden Sie bei der Deutschen Sporthochschule Köln.
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