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Leipzig - Trainer, Sportlehrer, Vereinsfunktionäre und Vertreter aus den Verbänden haben sich vom 17. bis 19. September in Leipzig zum ersten gemeinsamen Kongress des Ressorts "Ausbildung und Entwicklung" des Deutschen Tennis Bundes (DTB) getroffen. Drei Tage lang wurden in der Sportschule "Egidius Braun" die unterschiedlichen Facetten der internationalen Tennis-Initiative PLAY+STAY diskutiert.
 DTB-Bundestrainer Hans-Peter Born
Mit der Unterstützung des gastgebenden Sächsischen Tennis Verbandes wurde den Teilnehmern ein interessanter Mix aus theoretischen und praxisbezogenen Vorträgen geboten. WTB-Schultennisreferent Christian Efler zeigte, wie Tennis im Schulsportunterricht umgesetzt werden kann und DTB-Bundestrainer Hans-Peter Born stellte die Möglichkeiten von PLAY+STAY im Wettkampfbereich U10 vor. DTB-Trainer Alexander Jakubec demonstrierte die Umsetzung im Verein, während STV-Landes-Jüngstentrainerin Kerstin Teichert über die Sichtungsmaßnahmen innerhalb des Sächsischen Tennis Verbandes unter Einbeziehung von PLAY+STAY berichtete. Dr. Nadine Mewes (Universität Konstanz) sprach über die Bedeutung des Wettkampfes für die Lernmotivation im Tennis und forderte geeignete Wettkampfstrukturen als Maßnahme zur Mitgliederbindung.
Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag "Tennis with starter adults" des internationalen Referenten Ronald Pothuizen. Der Vertreter des Niederländischen Tennisverbandes (KNLTB) verdeutlichte, dass die Grundlagen von PLAY+STAY nicht nur bei Kindern, sondern auch bei erwachsenen Anfängern sinnvoll angewendet werden können.
 Ronald Pothuizen (KNLTB)
Mit den Vorträgen, Demonstrationen und Diskussionen wurde überzeugend dokumentiert, dass mit PLAY+STAY ein zukunftsorientiertes Konzept für die ganzheitliche Entwicklung des Tennissportes sowohl in den altersbezogenen Zielgruppen, als auch für wettkampfbezogene und breitensportliche Bereiche zur Verfügung steht. "Wir sind bereits auf einem guten Weg, aber damit die Umsetzung der Initiative erfolgreich weitergeführt werden kann, sind alle Strukturen gefordert, Funktionäre und Trainer, vom DTB bis zu den Vereinen. Daran wollen wir gemeinsam arbeiten", so DTB-Vizepräsident und Leiter des Ressorts "Ausbildung und Entwicklung", Peter Gorka. Auch die Teilnehmer bescheinigten dem Kongress das Prädikat "besonders wertvoll" und wünschten sich eine baldige Fortsetzung des Kongresses.
Weitere Bilder des Kongresses finden Sie hier.
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