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Carl August von der Meden
  1902 - 1911: Carl August von der Meden, geboren am 6. Dezember 1841, war der erste Präsident des Deutschen Tennis Bundes. Der Sohn eines Hamburger Kaufmanns war in Hamburg ansässig und schon Ende des 19. Jahrhunderts eine der führenden Persönlichkeiten des deutschen Tennis´. Er war zunächst Schriftführer und später erster Vorsitzender des "Uhlenhorster Eislauf-Vereins". Der "Uhlenhorster" pflegte als einer der ersten deutschen Vereine internationale Kontakte und richtete
bereits 1892 die "Tennis-Meisterschaften" von Deutschland aus. 1901 übernahm von der Meden das Amt des Vorsitzenden der "Hamburger Tennis-Gilde", einem Zusammenschluss der Hamburger Tennisvereine. Am 19. Mai 1902 gründete er  in Berlin gemeinsam mit acht weiteren Vereinsvertretern den Deutschen Lawn Tennis Bund. Aufgrund seines Englandaufenthaltes in jungen Jahren, dem damals am weitesten entwickelten Tennisland, war er in der Lage, international zu arbeiten. Das kam von der Meden auch als Turnierleiter in Hamburg und Bad Homburg zu Gute. Von der Meden starb am 23. Mai 1911. Zu seinem Gedenken wurden 1914 die bis heute existierenden Medenspiele eingeführt.
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