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Barbara Rittner: „Ich liebe die Emotionen, die ich erleben darf!“
Hamburg – Wenn das Porsche Team Deutschland am 7. und 8. Februar gegen Australien um den Einzug in das Fed Cup Halbfinale spielt, dann ist Barbara Rittner wie immer der Fels in der Brandung auf der deutschen Bank. Im Interview erzählt die Teamchefin, welche Emotionen sie während der Matches durchlebt und warum sie ihren Job auch im elften Jahr noch so sehr liebt.
Nach der Niederlage gegen Australien 2012 hat Ihre Mannschaft im letzten Jahr in Brisbane mit einem souveränen Sieg das Finale erreicht. Was erwarten Sie für die anstehende Partie?
Barbara Rittner: „Das wird eine sehr schwere Aufgabe. Auch wenn es in Brisbane letztes Jahr optimal für uns gelaufen ist, ist das noch keine Garantie auf einen Sieg im Februar. Die Australierinnen hatten einen besseren Start in die aktuelle Saison und wir müssen hochkonzentriert ans Werk gehen. Natürlich wollen wir aber unbedingt gewinnen!“
Sie spielen jetzt innerhalb von kurzer Zeit zum dritten Mal gegen Australien. Ist das für Sie ein Argument für eine größere Weltgruppe mit 16 Mannschaften wie im Davis Cup?
Barbara Rittner: „Nicht nur das. Ich finde, dass grundsätzlich die besten 16 Nationen jedes Jahr die Chance auf den Titel haben sollten und nicht nur acht. Immerhin geht es ja um die Mannschaftsweltmeisterschaft. Der jetzige Modus sorgt dafür, dass tolle Teams mit großartigen Spielerinnen von einer Saison zur anderen nicht mehr in der ersten Liga mit dabei sein können. Für den Wettbewerb und die Zuschauer wäre eine größere Weltgruppe sicherlich ein Gewinn.“
Was geht Ihnen eigentlich in den vielen Stunden, die Sie an so einem Fed Cup Wochenende auf der Bank sitzen, durch den Kopf?
Barbara Rittner: „Das ist, wie man sich vorstellen kann, eine sehr emotionale Situation und ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. In erster Linie bedeutet meine Tätigkeit auf der Bank aber totale Konzentration – auf das Spiel, auf jeden einzelnen Punkt. Jede Spielerin ist anders, es ist meine Aufgabe, für alle die richtige Ansprache zu finden und dabei selbst eine positive und zuversichtliche Ausstrahlung an den Tag zu legen.“
Mal eine eher technische Frage: Wie läuft eigentlich der Entscheidungsprozess für einen bestimmten Bodenbelag oder Spielball ab? Werden die Spielerinnen involviert?
Barbara Rittner: „Normalerweise ist das die Entscheidung des Teamchefs. Wichtig ist bei der Auswahl des Bodenbelags, dass er in die Turnierplanung der Spielerinnen passt und insgesamt unsere Stärken unterstützt. Wenn ich mir einmal unklar bin, dann spreche ich mit dem Team und ziehe meinen Co-Trainer Dirk Dier zu Rate.“
Bei der Begegnung gegen Australien werden Sie sich wieder voll und ganz auf das Stuttgarter Publikum verlassen können. Wie wichtig ist diese Unterstützung?
Barbara Rittner: „Wahnsinnig wichtig! Für uns ist die Porsche-Arena schon ein zweites Wohnzimmer. Das liegt an der modernen Infrastruktur und dem tollen Indoor-Court, aber eben auch am Publikum. Man merkt einfach, dass Stuttgart eine begeisterte Tennisstadt ist und dass sich die Fans gut auskennen und ein feines Gespür für die Situation haben. Sie wissen genau, wann sie uns pushen müssen. Das kann am Ende die entscheidenden Prozente bringen! Ich hoffe, dass wir auch in diesem Jahr wieder so klasse unterstützt werden.“
Sie sind seit elf Jahren Fed Cup Teamchefin – das ist eine lange Zeit. Was hat Ihnen dieser Job bisher persönlich und beruflich gegeben?
Barbara Rittner: „Diese Aufgabe ist nicht einfach ‚nur‘ ein Job. Ich mache ihn mit Herz und Leidenschaft. In den letzten zehn Jahren habe ich sehr viel lernen können: Ansprachen zu halten, Konflikten zu begegnen, diplomatisch zu sein, meinen Weg zu gehen, authentisch zu sein, wie man erfolgreich ein Team bildet, die eigene Entwicklung und die Entwicklung der Spielerinnen wahrzunehmen und ganz wichtig: wie man zu einem Leader wird. Ich bin sehr dankbar für diese Chance – ich liebe die Emotionen, die ich erleben darf!“